Setbesuch: Erste Informationen zu „Justice League“

Erste Informationen zu Justice League erreichen uns mittels Steve Weintraub von Collider. Dem Journalisten und ein paar Kollegen war es vergönnt, das Set von Justice League zu besuchen. Dabei konnten sie nicht nur dem Dreh einer Szene zusehen, die Commisioner Gordon und fast das gesamte Team beinhaltet, sondern auch mit Regisseur Zack Snyder, Kostümdesigner Michael Wilkinson, Batmandarsteller Ben Affleck und den Produzenten Charles Roven und Deborah Snyder reden. Zusätzlich bekamen sie noch eine bereits gedrehte Szene mit Bruce Wayne und Barry Allen zu sehen. Was Weintraub dabei alles erfuhr, hat er für uns in einem Artikel festgehalten. Für die unter euch, die des Englischen nicht so mächtig sind, habe ich die wichtigsten Punkte übersetzt. Aber seid gewarnt, der Artikel steckt voller Spoiler für den kommenden Film. Wenn ihr also lieber nichts über Justice League erfahren möchtet, lest besser nicht weiter.

© 2015 Warner Bros. Entertainment Inc., Ratpac-Dune Entertainment LLC and Ratpac Entertainment, LLC

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Die Szene, bei deren Dreh die Journalisten anwesend waren, sah wie folgt aus: Auf dem Dach des Polizeireviers von Gotham steht Commisioner Gordon neben dem Batsignal und redet mit Flash, Batman und Wonder Woman. Die vier reden über verschwundene Wissenschaftler. Cyborg kommt dazu und erzählt den anderen, dass der Chef von S.T.A.R. Labs entführt worden sei. Wonder Woman lächelt Cyborg zu. Es scheint, als sei sie hocherfreut, dass er dazugestoßen ist. Die Gruppe beschließt, dass sie den Fall untersuchen müsse. Gordon redet weiter, ohne zu bemerken, dass alle verschwunden sind – bis auf Flash, der offenbar nicht wusste, dass man abhaut, während Gordon noch redet. Flash fragt ihn, ob die anderen das einfach so machen? Gordon antwortet nicht. Flash schnellt davon.

Später zeigte Snyder den Journalisten noch eine unfertige Szene aus Justice League. Darin kommt Barry Allen nach Hause und findet Bruce Wayne in seiner Wohnung auf seinem zweitliebsten Sessel sitzend vor. Bruce erzählt Barry, er wisse, dass dieser besonders sei, aber nicht auf welche Art genau. Barry versucht das mit Witzen und gut geschriebenem Dialog abzustreiten. Letztendlich hat Bruce genug und wirft einen Batarang nach Barry. Man sieht Barry in Zeitlupe superschnell die Waffe fangen und untersuchen. Es dämmert ihm, dass Bruce Wayne Batman ist. Zurück in normaler Geschwindigkeit sagt Bruce: „Du bist also schnell.“ Barry antwortet: “Du bist also Batman?” Bruce erklärt, dass er eine Gruppe zusammenstellt, um das zu bekämpfen, was kommt. Bevor er überhaupt vier Sekunden hatte, um Barry zu überzeugen, sagt dieser, dass er dabei sei. Bruce ist geschockt und lächelt, sehr überrascht von dem, was gerade passiert ist. Barry sagt daraufhin: „Ich brauche Freunde. Kann ich das behalten?“

Die Szene bringt alle Journalisten zum Lachen. Laut Weintraub wurde Barry Allen darin von Ezra Miller mit Humor und jugendlicher Energie gespielt, und er sehe großartig aus als Flash. Bruce Wayne habe nichts von dem Zynismus und der Dunkelheit aus BvS. Affleck spielt ihn mit Hoffnung, einem innerlichen Feuer und dem klaren Verlangen, die Menschen und den Planeten vor was auch immer kommen möge mit der Hilfe von mächtigen Verbündeten zu beschützen.

Obwohl Zack Snyder immer noch Regie führt und der Look und das Feeling der Welt, die er mit Man of Steel und Batman v Superman erschaffen hat, immer noch dieselben sind, fühlt sich Justice League für Weintraub komplett anders an. Das liegt ihm zufolge an den Konversationen der Charaktere und daran, wie sie auf Situationen reagieren. Zum einen haben mehr Leute gelächelt, als im kompletten BvS zusammen. Zum anderen scheint es ihm, als sei die extreme Finsternis von dem Film-Universum genommen worden. Und obwohl die Figuren mit ernsten Situationen umgehen werden müssen, wird es auch leichtere und spaßigere Momente geben.

Was Weintraub sonst noch erfahren hat:

  • Justice League spielt einige Monate nach Batman v Superman: Dawn of Justice.
  • Die Journalisten waren vor Ort an Tag 31 von 111 der Dreharbeiten.
  • Auch wenn Warner Bros. Justice League als Zweiteiler angekündigt hat, sprach Produzentin Deborah Snyder von Justice League als einem alleinstehenden Film.
  • Batman hat das Gefühl, dass eine Bedrohung kommt und er eine Gruppe zusammentrommeln muss, die diese bekämpfen kann. Die Geschichte dreht sich um die Findung dieser Gruppe und ein Teil des Spaßes soll die Chemie zwischen ihren Mitgliedern sein.
  • Der Antrieb des Films ist es, drei Mother Boxes und die Personen, die sie kontrollieren, zu finden. Eine gehört den Menschen, eine den Amazonen und eine den Bewohnern von Atlantis. Sie sehen alle ähnlich aus, doch unterscheiden sich durch ihre Farben (rot, silber und braun) und Formen und die Symbole auf ihnen.
  • Der Film wird die Mother Boxes durch eine Art “Geschichtsstunde” erklären. Was das genau bedeutet, ist nicht klar. Damit könnte aber ein Flashback gemeint sein.
  • Steppenwolf ist der Bösewicht des Films, aber der Vertrag seines Schauspielers ist noch nicht in trockenen Tüchern, daher konnten sie dessen Namen nicht veröffentlichen.
  • Die Parademons, die wir schon in der Albtraum-Sequenz von Bruce Wayne in BvS sahen, werden eine große Rolle in Justice League spielen.
  • Willem Dafoe spielt Nuidis Vulko, den wissenschaftlichen Berater von Atlantis.
  • Deborah Snyder meinte, dass Zeus eine kurzen Auftritt in der Geschichtsstunde über die Mother Boxes hat.
  • Zack Snyder meinte, sie müssten erst noch eine Szene mit allen Mitgliedern der Justice League vereint drehen.
  • Justice League handelt von dem Beweggrund, ein Held zu sein. Batman hat der Tod Supermans hart getroffen und er hat das Gefühl, dass er ihm Unrecht getan habe, als er noch am Leben war. Er will das wieder gutmachen und die Erde vor einer Bedrohung beschützen.
  • Eine große Änderung in der Thematik von Justice League, im Vergleich zu BvS, ist zu lernen, anderen Menschen zu vertrauen.
  • Junkie XL ist alleine für den Soundtrack verantwortlich.
  • Deborah Snyder meinte, dass der düsterste Teil der Geschichte mit BvS schon hinter ihnen läge.
  • Laut Snyder wird Justice League ein jüngeres Publikum ansprechen.
  • Ben Affleck meinte über diese Version von Batman, dass er sarkastischer und ironischer sei. Im Gegensatz zu BvS, in dem er voller Wut auf die Ereignisse in Man of Steel war, legt er nun auch einen Sinn für Humor an den Tag.
  • Batman wird mehr seine detektivischen Fähigkeiten nutzen als im letzen Film. In seinem Solo-Batman-Film würde dieser Aspekt des dunklen Ritters sogar noch mehr hervorgehoben werden. „Ich denke, alle großartigen Batman-Geschichten sind im Herzen Detektiv-Geschichten“, meinte Affleck.
  • Justice League wird laut Affleck ein leichterer Film als BvS, da BvS auf „The Dark Knight Returns“ beruhte, der sehr schwer und düster sei. Das sei bei Justice League nicht der Fall.
  • Zudem scheint sich Batman in Justice League von seinen Taten im letzten Film rehabilitieren zu wollen. Affleck sagt darüber, dass Batman sich an einem sehr dunklen Ort befunden habe, der auf einem Trauma beruhte. Dieses wurde durch Leute hervorgerufen, mit denen er früher zusammengearbeitet hatte, und von dem, was er gesehen hat. Batman habe aus seinen Erfahrungen im letzten Film gelernt und wolle sich und die Menscheit rehabilitieren. Er wolle die Welt besser machen.
  • Über seinen Solo-Batman-Film sagte Affleck, dass er nicht mit dem Dreh beginnen werde, solange das Drehbuch nicht zu seiner vollsten Zufriedenheit sei.
  • Eins der Sets, die die Journalisten besuchen durften, hieß Wayne Hangar. Es ist ein alter, verlassener Hangar, der von Bruce übernommen wurde, um mit Batmans Spielzeug zu experimentieren und neue Fahrzeuge zu bauen. Darin befanden sich Raketen, eine Honda und das Batmobil. In einer Ecke des Raums liefen auf mehreren Bildschirmen die Aufnahmen von Flash, Wonder Woman, Aquaman und Cyborg, die Lex Luthor in BvS zusammengetragen hatte.
  • Die Produzenten Debbie Snyder und Chuck Roven sagen, dass die DC-Filme zwar eigenständig, aber dennoch durch Kleinigkeiten verbunden sind. Man muss nicht jeden Film gesehen haben, um die anderen zu verstehen. Sie haben alle ihren eigenen Ton und handeln von ihren eigenen Charakteren. Aber sie spielen alle im gleichen Universum und es wird Crossover geben. Diese werden jedoch nicht essenziell für die Geschichte sein.
  • Wir werden Atlantis in verschiedenen Epochen sehen.
  • Die Produzenten sprachen nicht über Superman. Aber Weintraub vermutet, dass er nicht vor dem dritten Akt zurückkehren wird.
  • Der von J.K. Simmons gespielte Commisioner Gordon wird einen klassischen Comic-Look haben. In der Szene, in der Weintraub anwesend war, trug er einen Hut, eine Krawatte, einen langen Trench Coat und eine Brille.
  • In Justice League wird es mehrere Fortbewegungsmittel für Batman und sein Team geben, darunter den Flying Fox und den Nightcrawler. Der Flying Fox ist ein riesiger Jet, der so groß ist, dass er das Batmobil und weitere Hilfsmittel beherbergen kann. Der Nightcrawler scheint eine Art Batmobil mit vier mechanischen Spinnenbeinen zu sein. Mit deren Hilfe kann das Fahrzeug klettern und sich auf eine Art bewegen, wie es Autos oder Flugzeuge nicht können. Das klassische Batmobil kommt auch wieder vor, jedoch mit mehr Maschinengewehren und einem Raketenwerfer ausgerüstet.
© 2014 Warner Bros. Entertainment Inc., Ratpac-Dune Entertainment LLC and Ratpac Entertainment, LLC.

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  • Der Nightcrawler kommt bei einer großen Actionsequenz, die in einem Tunnel zwischen Gotham und Metropolis spielt, zum Einsatz.
  • Zack Snyder sagte, dass Jack Kirbys New Gods den Film beeinflusst hätten.
  • Gal Gadot meinte zu der Version von Wonder Woman, die wir in Justice League zu sehen bekommen, dass sie ähnlich wie die in BvS sei. Die Wonder Woman, die wir in ihrem Solo-Film zu sehen bekommen, sei jedoch anders. Wonder Woman sei eine Coming-of-Age-Story. Es gehe darum, dass sie erwachsen wird und lernt, die Komplexität des Lebens und der Menschen zu verstehen.
© 2015 Warner Bros. Entertainment Inc. and Ratpac-Dune Entertainment LLC.

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  • Alle Kostüme werden für den Film selbst hergestellt, dabei spielt 3D-Druck eine wichtige Rolle. Die Herausforderung dabei sei, sie großartig aussehen zu lassen und gleichzeitig den Schauspielern das Kämpfen und ungehinderte Bewegen zu ermöglichen.
  • Michael Wilkinson ist der Kostümdesigner. Er hat schon an Batman v Superman: Dawn of Justice, Man of Steel, Watchmen, 300 und vielen anderen Filmen gearbeitet.
  • Cyborgs Kostüm entsteht vom Hals abwärts digital und muss noch designt werden.
  • Cyborg nutzt die Technologie, die er von einer der Mother Boxes in BvS bekommen hat. Er entdeckt im Film, die Fähigkeit, mit seinem Arm zu schießen. Seine Rüstung kann vergrößert werden, wenn er kämpft.
  • Man wird Cyborg auch in normalen Klamotten zu sehen bekommen. Möglicherweise in einer Jogginghose.
  • Flashs Kostüm besteht aus 148 Teilen, es dauert aber nur fünf Minuten, um Ezra Miller darin einzukleiden.
  • Wenn wir Flash das erste Mal sehen, trägt er einen Prototyp seines Anzugs. Weintraub meint, dass Barry Allen möglicherweise bei der NASA eingebrochen sei und mit Hilfe von 3D-Druckern sein Outfit hergestellt habe, um sich bei Hochgeschwindigkeit zu schützen. Sobald Barry auf Bruce Wayne trifft, werde er wahrscheinlich einen verbesserten Anzug von Wayne Tech bekommen.
  • Es wird zwei Batsuits geben. Der erste sieht aus wie der in BvS, nur mit „Stacheln“ an den Unterarmen und verstärkten Panzerplatten unter dem Kostüm für mehr Schutz. Das zweite Kostüm sehen wir gegen Ende des Films und beinhaltet mehr Kohlefaser, noch mehr Schutz und eine neue Haube, die den Hals besser schützt und Kommunikation mit Alfred und den Mitgliedern der Justice League ermöglicht. Es beinhaltet zudem eine Schutzbrille, die Batman zur Steuerung eines Fahr-/ Flugzeugs benötigt.
© 2014 Warner Bros. Entertainment Inc., Ratpac-Dune Entertainment LLC and Ratpac Entertainment, LLC

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  • Wonder Womans Kostüm ist laut Michael Wilkinson 5000 Jahre alt.
  • Alles, was Gal Gadot als Diana Prince trägt, wird in der Kostümabteilung hergestellt. Nichts wird gekauft.
  • Für den Film müssen 3000 Statisten und 200 Sprechrollen eingekleidet werden.
  • Justice League wird noch bis September in London gedreht, danach geht es nach Los Angeles und an einen noch unbestimmten Drehort. Das Ende der Dreharbeiten ist für Oktober angesetzt.
  • An den Kostümen wurde sechs Monate lang gearbeitet, bevor die Schauspieler überhaupt hinzugezogen wurden.
  • Alfred und Bruce entwickeln viel Technologie für die Mitglieder der Justice League.
  • Steppenwolf wird von seinem Schauspieler nur gesprochen, aber nicht via Motion Capture festgehalten.

Zusätzlich wurde die Synopsis für Justice League veröffentlicht:

Fueled by his restored faith in humanity and inspired by Superman’s selfless act, Bruce Wayne enlists the help of his newfound ally, Diana Prince, to face an even greater enemy.  Together, Batman and Wonder Woman work quickly to find and recruit a team of metahumans to stand against this newly awakened threat.  But despite the formation of this unprecedented league of heroes—Batman, Wonder Woman, Aquaman, Cyborg and The Flash—it may already be too late to save the planet from an assault of catastrophic proportions.

Angetrieben von seinem wiedererlangten Glauben an die Menschheit und inspiriert von Supermans selbstloser Tat, bittet Bruce Wayne seine neue Verbündete Diana Prince um Hilfe, um sich einem noch größeren Feind zu stellen. Zusammen arbeiten Batman und Wonder Woman eilig daran, ein Team von Metawesen zusammenzustellen, um gegen diese neuerwachte Bedrohung zu bestehen. Doch trotz der Gründung dieser beispiellosen Liga der Helden – Batman, Wonder Woman, Aquaman, Cyborg und Flash – könnte es schon zu spät sein, um den Planeten vor einem Angriff katastrophalen Ausmaßes zu retten.

Der Film startet am 16. November 2017.

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