Blog Adventskalender 2016 – 17. Söckchen

Alle Jahre wieder: Die besten Filme für die Feiertage.

Filme für die Feiertage/ Weihnachtsfilme

Hurra! Ihr habt das 17. Söckchen des von netzliga.de organisierten Blog-Adventskalenders gefunden. Da es unzählige Filme gibt, die jedes Jahr aufs Neue um die Weihnachtszeit im Fernsehen laufen, will ich euch mit meinem Söckchen die Suche nach den passenden Klassikern erleichtern. In Gofilm City findet ihr die 5 besten Filme für die Feiertage.

Zwar behandeln nicht alle der folgenden Filme unbedingt die Festtage an sich. Sie sind aber so mit der Weihnachtszeit verbunden, dass ein Winter ohne sie undenkbar wäre.

Los geht’s!

 

Tödliche Weihnachten (1996)

 

Ahaha! ‘ne Killerin … Samantha Caine (Geena Davis) hatte vor Jahren einen schweren Unfall, durch den sie ihr Gedächtnis verlor. Mittlerweile ist sie Lehrerin und hat eine kleine Tochter sowie einen festen Freund, mit denen sie in einer beschaulichen Kleinstadt lebt. Eine Reihe unglücklicher Ereignisse während der Feiertage führen dazu, dass sie aus dieser heimeligen Welt gerissen wird. Immer mehr enthüllt sich ihre Vergangenheit und bedroht ihre Zukunft. Gemeinsam mit dem schmierigen Privatdetektiv Mitch (Samuel L. Jackson) macht sie sich daran, die Schatten ihres alten Ichs zu bekämpfen. Denn mittlerweile geht es um mehr als nur ihr eigenes Leben.

Tödliche Weihnachten ist ein wahrer Actionfilm der Neunziger. Aus der Feder des Lethal Weapon-Autors Shane Black (Kiss Kiss, Bang Bang, The Nice Guys) stammend und inszeniert von dem Regisseur von Stirb Langsam 2, Renny Harlin (Die Piratenbraut, Deep Blue Sea), ist die Actionkomödie durchzogen von verschrobenem Humor. Das der funktioniert, verdankt der Film zu einem großen Teil Geena Davis (Beetlejuice, Thelma & Louise) und Samuel L. Jackson (Pulp Fiction, Snakes on a Plane), die nur so vor Chemie sprühen. Bei Jackson sitzt jeder Spruch, und Davis überzeugt als eiskalte Killerin. Auch wenn der Gedanke bei Mitch zunächst für Lacher sorgt. Tödliche Weihnachten ist das Konterprogramm zur Besinnlichkeit der Feiertage.

 

Und täglich grüßt das Murmeltier

 

Der zynische und selbstverliebte Wetteransager Phil Connors (Bill Murray) wird von seinem Chef in das Provinznest Punxsutawney geschickt. Dort soll er gemeinsam mit seiner Aufnahmeleiterin Rita (Andy MacDowell) und seinem Kameramann Larry (Chris Elliott) über das alljährliche Ritual der Dorfbewohner zur Wetterbestimmung berichten. Diese locken am 02. Februar ein Murmeltier aus seinem Bau. Wenn das Tier einen Schatten wirft, hält der Winter noch sechs Wochen an. So zumindest der Aberglaube. Phil hält von dem Brauch und den Menschen nur wenig und wäre lieber wieder zurück in der Stadt. Aber ein Schneesturm verhindert die Abreise, und so müssen er und sein Team in dem Ort übernachten. Als Phil am nächsten Tag aufwacht, kann er jedoch wieder nicht abreisen. Denn erneut ist es der 02. Februar. Phil ist in einer Zeitschleife gefangen. Er wacht immer wieder am selben Tag auf. Schnell findet er Gefallen daran und nutzt sein Wissen über den Tagesablauf zu seinem Vorteil. Er setzt sich das Ziel, Rita zu verführen, bei der er jedoch immer wieder abblitzt. Die anfängliche Begeisterung schlägt in Frustration um. Doch Rita zeigt Phil eine neue Perspektive aufs Leben. Und dabei kommt sogar in dem Misanthrop das Gute zum Vorschein.

Und täglich grüßt das Murmeltier lässt einen an das Gute im Menschen glauben, ohne dabei zu kitschig zu werden oder einem die Botschaft aufzudrängen. Jeder Weihnachtsmuffel kann sich in Phil hineinversetzen. Nicht zuletzt, da Bill Murray (Ghostbusters – Die Geisterjäger, Zombieland) eine seiner besten Darbietungen als Zyniker, dem die Augen geöffnet werden, gibt. Die Komödie von Harold Ramis (Die schrillen Vier auf Achse, Vier lieben dich) wurde vielfach nachgeahmt und hat den Grundstein für Filme wie Source Code oder Edge of Tomorrow gelegt, die ebenfalls mit der Idee, in einer Zeitschleife gefangen zu sein, spielen. Wer keine Lust auf die Feiertage hat, sollte auf jeden Fall mal einen Blick auf Und täglich grüßt das Murmeltier werfen. Und wer weiß, vielleicht wird es ja zu einer Weihnachtstradition. Denn den Film kann man wieder und wieder anschauen. Wie in einer Zeitschleife.

 

Die Glücksritter (1983)

 

Eine Wette der Gebrüder Mortimer (Don Ameche) und Randolph Duke (Ralph Bellamy) stellt die Leben zweier Männer, die unterschiedlicher nicht sein könnten, auf den Kopf. Die beiden Wallstreet-Millionäre wollen herausfinden, ob Erfolg von den Genen oder von der Erziehung und dem Umfeld abhängt. Um das herauszufinden, diskreditieren sie kurzerhand ihren Angestellten Louis Winthorpe III (Dan Aykroyd) und reißen den Yuppie so aus seinem bisherigen, luxuriösen Leben. An seine Stelle setzen sie den Bettler Billy Ray Valentine (Eddie Murphy). Billy Ray beschert dem Unternehmen Millionen, während Louis mit der Hilfe der Prostituierten Ophelia (Jamie Lee Curtis) versucht, sein Leben zurückzugewinnen. Als die Brüder Duke die Wette für beendet erklären, wollen sie Billy Ray jedoch wieder loswerden. Dieser hört alles mit und tut sich mit Louis zusammen. Gemeinsam wollen sie für Gerechtigkeit sorgen.

Dan Aykroyd (Blues Brothers, Die Coneheads) spielt genial den verwöhnten Schnösel, während Eddie Murphy (Beverly Hills Cop, Der verrückte Professor) seine Paraderolle als schnellzüngige Labertasche übernimmt. Regisseur John Landis (American Werewolf, Spione wie wir) zeigt, dass Erfolg nicht von den Genen abhängt und fordert Gerechtigkeit in einer sonst so ungerechten Welt ein. Dabei geht er jedoch nicht mit erhobenem Zeigefinger vor, sondern kritisiert unsere Gesellschaft unterschwellig mit einer gehörigen Portion Humor. Die Glücksritter beansprucht nicht nur die Lachmuskeln, sondern regt auch zum Nachdenken an.

 

Der Prinz aus Zamunda (1988)

 

Akeem (Eddie Murphy), der Thronfolger des afrikanischen Staates Zamunda, soll verheiratet werden. Da ihm seine unterwürfige Braut jedoch überhaupt nicht zusagt, beschließt er, selbst die Frau fürs Leben zu finden. Sie soll stark und unabhängig sein. Solch eine Frau meint Akeem nur in Amerika finden zu können, und zwar im Stadtteil Queens, da das Königinnen bedeutet. Also reist er mit seinem Diener Semmi (Arsenio Hall) ins winterliche New York und landet in einer ziemlich heruntergekommenen Gegend. Das stört ihn aber nicht sonderlich. Für ihn ist das das wahre Leben. Schnell findet er in Lisa McDowell (Shari Headley) seine Auserwählte. Er möchte jedoch nicht, dass sie ihn seines Geldes wegen wählt. Also geben er und Semmi sich als mittellose Studenten aus und heuern beim Fast-Food-Restaurant von Lisas Vater (John Amos) an. Lisa ist aber schon mit dem reichen Darryl (Eriq La Salle) zusammen. Eine gute Partie, wie ihr Vater meint. Akeem muss nun seinen Wert beweisen, ohne seinen Reichtum zu enthüllen, und Lisas Herz erobern.

Der Prinz aus Zamunda ist ebenfalls ein Film von John Landis mit Eddie Murphy in der Hauptrolle, und so gibt es am Ende auch ein Wiedersehen mit den Gebrüdern Duke. Die Komödie ist zwar nicht so gesellschaftskritisch wie Die Glücksritter, macht aber eine Menge Spaß und zeigt Eddie Murphy in Topform. Neben den Rollen als Akeem und Semmi spielen er und Arsenio Hall (Harlem Nights, Blankman) noch drei weitere Rollen, jedoch teilweise in solch guter Maske, dass man sie fast nicht erkennt. Ein Kunststück, das Murphy später in Der verrückte Professor noch toppen sollte. Doch das ist nur Nebensache. Der Prinz aus Zamunda ist einer seiner witzigsten Filme und zeigt, dass man wahre Liebe nicht kaufen kann. Eine Botschaft, die an Weihnachten inmitten des Konsumrauschs und Geschenkewahnsinns oftmals verloren geht.

 

Stirb Langsam

 

Der New Yorker Polizist John McClane (Bruce Willis) will eigentlich nur mit seiner in Los Angeles lebenden Familie die Feiertage verbringen. Als er jedoch seine Noch-Ehefrau Holly (Bonnie Bedelia) auf einer Weihnachtsfeier ihres Arbeitgebers besucht, stürmen Terroristen das sich im Bau befindende Hochhaus und nehmen die Anwesenden als Geiseln. John gelingt es als Einzigem, sich vor den Geiselnehmern zu verstecken. Die Polizei ist keine Hilfe, und so liegt es an John, Holly und die anderen Gefangenen aus den Händen der mutmaßlichen Terroristen zu befreien. Barfuß und nur mit seiner Dienstwaffe ausgestattet kämpft McClane sich durch den Turm. Die Situation spitzt sich immer weiter zu. Doch egal wie blutig es wird, er hat immer einen coolen Spruch auf Lager.

Der Actionfilm schlechthin war seinerzeit der Durchbruch für Bruce Willis (12 Monkeys, Looper). Selbst ohne Schuhe bleibt er ultracool, während die Bösewichte wie die Fliegen fallen und sein Unterhemd sich im Lauf des Films von weiß zu braun färbt. Regisseur John McTiernan (Predator, Jagd auf Roter Oktober) treibt die Spannung in die Höhe, sodass die One-Liner, mit denen McClane gekonnt das Geschehen kommentiert, eine wahre Erlösung sind. Nie war der Kampf eines Mannes gegen alle so unterhaltsam wie im ersten Stirb Langsam, der mittlerweile vier Fortsetzungen vorzuweisen hat. Weihnachten ist zwar das Setting, aber Action ist die Prämisse.

 

Weiter geht’s mit Söckchen Nr. 18

Um es spannend zu machen, verrate ich euch nicht, welcher Blog das Söckchen Nr. 18 ist. Ihr findet es ab morgen entweder auf blog.adelheid.de, quetschkommo.de oder gesichtet.net. Probiert einfach aus, welche die richtige Seite ist. Es lohnt sich auf jeder von ihnen ein Besuch.

Vielen Dank auch an Alex von netzliga.de, dass ich mich an dieser tollen Aktion beteiligen durfte.

Ich hoffe, unter den fünf Filmen, die ich euch vorgeschlagen habe, waren ein paar dabei, die euch die Feiertage versüßen werden. In diesem Sinn schon jetzt: Frohe Weihnachten!

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10 Antworten

  1. christiane sagt:

    Holla, das ist ja auch ein Super-Söckchen. Beim Ansehen der Trailer wächst wirklich die Vorfreude- danke! Tödliche Weihnachten kam neulich schon und war wie immer witzig. Bruce Willis ‚Stirb Langsam 5 – Ein Guter Tag Zum Sterben‘ kommt heute um 20:15 Uhr bei ProSieben. Die Wiederholung gibt’s am Sonntag, dem 18.12.2016, um 22:20 Uhr. Die ersten beiden Teile laufen bei Sky an Heiligabend.
    Ein schönes 4.Adventswochenende 🎅

    • Schön, dass es dir gefällt. Hab mir „Tödliche Weihnachten“ natürlich auch angeguckt, als er vor ein paar Wochen kam. War aber leider eine geschnittene Version. „Stirb Langsam 5“ kommt halt leider nicht an die ersten drei Teile ran, und Sky hab ich nicht 🙁 Aber „Die Glücksritter“ läuft an Heiligabend um 22:20 Uhr auf Sat.1 und am 2. Weihnachtsfeiertag nochmal auf Kabel 1 um 20:15 Uhr, wonach im Anschluss um 22:35 Uhr dann gleich der „Prinz aus Zamunda“ kommt.
      Ich wünsch dir auch ein schönes 4. Adventswochenende 🙂

  2. Nila sagt:

    Hallo 🙂
    Danke, für die Filmtipps.
    Also, bis auf „Stirb langsam“ bin ich überall dabei 🙂
    Noch einen schönen 4 Advent
    Liebe Grüße
    Nila

  3. Alex sagt:

    Ja, da gibt es einige Klassiker die zu Weihnachten stets dabei sind. Ich dachte umgehend an Stirb Langsam, aber ich denke auch Kevin allein zuhaus hätte eine Nominierung verdient gehabt. Schauen wir mal, was uns das Fernsehen die Tage bringt. Danke jedenfalls für dein tolles Söckchen. Denn es ist immer wieder interessant zu sehen, wie die Blog Adventler die Weihnachtszeit mit ihrem Blog in Verbindung setzen und somit stets tolle Söckchen den Lesern bieten.

  4. Erdbeere sagt:

    Huhu,

    Der ein oder andere Film ist mir auch bekannt 🙂

    Lieben-und-täglich-grüßt-das-Murmeltier-ist-Klasse-Gruß
    Erdbeere

  5. Daggi sagt:

    Wir haben kürzlich mit den Kindern darüber nachgedacht welche Filme wir uns in den letzten Jahren zu Weihnachten im Kino angeschaut haben und die ihnen auch jetzt im Teenageralter noch gefallen, mir übrigens auch 🙂

    Als der Weihnachtsmann vom Himmel fiel
    Arthur Weihnachtsmann
    Hüter des Lichts

    Schon älter ist Polarexpress, den finde ich ja immer noch ganz bezaubernd.

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